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Ratgeber

Wie bereite ich mich auf den Tattoo-Termin vor?

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Bereiten Sie sich auf den Tattoo-Termin vor, indem Sie spätestens einen Tag vorher auf Alkohol und lange Sonne verzichten. Nehmen Sie keine Schmerztabletten, die das Blut verdünnen, etwa Aspirin. Kommen Sie ausgeruht und satt, mit frisch gewaschener Haut ohne Creme. Bringen Sie Wasser und bei langen Sitzungen etwas zu essen mit.

Alkoholverzicht spätestens ab
1 Tag vor dem Termin
Bundesumweltministerium, Checkliste vor dem Termin, Stand Mai 2023, Stand 1. Mai 2023
Tetanus-Impfung auffrischen alle
10 Jahre
Robert Koch-Institut, Schutzimpfung gegen Tetanus, Häufig gestellte Fragen, Stand 14. Juli 2025
Kein Baden und Schwimmen danach
etwa 2 Wochen
Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs, Tattoos und Gesundheit, Stand 4. Januar 2024
Wasserglas, Banane, Brot und ein bequemer Pullover auf einem Küchentisch
Ein gutes Frühstück, genug Wasser und bequeme Kleidung helfen durch eine lange Sitzung. Bild: KI generiert.

Was Sie vor dem Tattoo-Termin klären

Ein paar Dinge klären Sie am besten schon einige Tage vor dem Termin. Dazu gehört Ihr Impfschutz. Das Bundesumweltministerium rät, vor allem den Schutz gegen Tetanus und gegebenenfalls gegen Hepatitis zu prüfen. Gegen Tetanus sollen Erwachsene alle 10 Jahre eine Auffrischung bekommen, so empfiehlt es das Robert Koch-Institut. Schauen Sie in Ihren Impfpass oder fragen Sie in Ihrer Hausarztpraxis.

Wer krank ist, verschiebt den Termin. Eine Erkältung oder Grippe belastet die Abwehr, und das Risiko einer Wundinfektion steigt. Ein seriöses Studio schickt kranke Kundinnen und Kunden deshalb wieder nach Hause. Müssen Sie Medikamente nehmen, fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, ab wann Sie zum Termin gehen können.

Denken Sie auch an die Zeit danach. Ein frisches Tattoo braucht an der Oberfläche etwa 2 Wochen zum Abheilen. In dieser Zeit sind Baden, Schwimmen und Sonnenbäder tabu. Herbst, Winter und Frühling eignen sich deshalb besser für einen Termin als der Sommer.

Welche Medikamente vor dem Tattoo stören

Schmerztabletten wie Aspirin verdünnen das Blut. Beim Stechen bluten Sie dann stärker, und das Blut spült einen Teil der Farbe wieder aus. Das österreichische Gesundheitsportal rät deshalb, solche Mittel vor dem Termin und am Tag selbst nicht zu nehmen. Das Ministerium nennt neben Schmerztabletten auch andere Medikamente, die das Blut verdünnen.

Nehmen Sie einen Blutverdünner auf ärztliche Verordnung, setzen Sie ihn nicht auf eigene Faust ab. Sprechen Sie vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, das rät auch das Ministerium. Dauerhafte Gründe wie eine Schwangerschaft gehören zu der Frage, wann Sie sich nicht tätowieren lassen sollten.

Was am Tag vor dem Tattoo wichtig ist

Gehen Sie am Tag vor dem Termin nicht lange in die Sonne. Sonne reizt die Haut und macht sie empfindlicher. Verzichten Sie spätestens ab diesem Tag auf Alkohol, denn auch ein Kater macht schmerzempfindlicher. Am Tag des Termins selbst sind Alkohol und Drogen tabu.

Schlafen Sie genug und kommen Sie möglichst entspannt. Auch das zählt das Ministerium ausdrücklich zur Vorbereitung.

Was Sie am Morgen vor dem Tattoo tun

Waschen Sie die Haut an der Stelle frisch, aber cremen Sie sie nicht ein. Sauberkeit hilft, Infektionen zu vermeiden. Rasieren Sie die Stelle nicht selbst, das übernimmt der Tätowierer mit einem Einmalrasierer. So vermeiden Sie kleine Verletzungen genau dort, wo gestochen wird.

Essen Sie vor dem Termin etwas, damit Ihr Kreislauf auch bei Schmerzen stabil bleibt. Packen Sie dann Ihre Tasche.

  • eine Flasche Wasser
  • bei einem großen Motiv etwas zu essen
  • einen Ausweis, weil viele Studios erst ab 18 Jahren tätowieren
  • den Entwurf und Ihre schriftliche Absprache mit dem Studio
  • eine Liste Ihrer Medikamente und Allergien
  • bequeme Kleidung, die nicht an der Stelle scheuert

So halten Sie eine lange Tattoo-Sitzung durch

Bei einem großen Motiv dauert das Stechen länger. Bringen Sie dann neben Wasser auch etwas zu essen mit, so rät es das Ministerium. Sagen Sie dem Tätowierer sofort, wenn Ihnen schwindelig oder übel wird, damit er eine Pause macht. Wie viele Sitzungen ein großes Tattoo braucht, hängt von der geschätzten Arbeitszeit ab.

Wie weh das Stechen tut, hängt von Ihnen und von der Körperstelle ab. Besonders empfindlich sind Stellen mit wenig Gewebe zwischen Haut und Knochen und Stellen mit vielen Nerven, etwa die Knie oder die Wirbelsäule. Am Oberarm oder am Oberschenkel schmerzt es oft weniger.

Prüfen Sie vor dem ersten Stich die Zeichnung auf Ihrer Haut, am besten vor dem Spiegel. Gefällt Ihnen die Stelle, die Größe oder ein Detail nicht, lassen Sie es jetzt ändern. Danach zieht der Tätowierer frische Einmalhandschuhe an und öffnet die sterile Verpackung der Nadeln vor Ihren Augen.

Was nach dem letzten Stich im Studio passiert

Schauen Sie sich das Ergebnis an, bevor Sie gehen, und sagen Sie, wenn etwas nicht wie vereinbart ist. Danach reinigt der Tätowierer die Stelle. Am besten legt er einen Folienverband an, wie ihn auch Ärztinnen und Ärzte verwenden. Dieser bleibt normalerweise etwa 2 Tage auf der Haut.

Ein gutes Studio gibt Ihnen die Pflegehinweise schriftlich mit. Bitten Sie außerdem darum, dass es aufschreibt, welche Farben es verwendet hat. Bei späteren Problemen helfen diese Angaben Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Fragen Sie auch, ob Sie einen Termin zur Kontrolle vereinbaren können.

Häufige Fragen

Darf ich vor dem Tattoo Alkohol trinken?

Nein, vor einem Tattoo verzichten Sie spätestens ab dem Vortag auf Alkohol. Am Tag des Termins sind Alkohol und Drogen tabu, so rät es das Bundesumweltministerium. Auch ein Kater macht schmerzempfindlicher.

Darf ich vor dem Tattoo Schmerztabletten nehmen?

Nein, Schmerztabletten wie Aspirin nehmen Sie vor dem Tattoo und am Tag des Termins besser nicht. Sie verdünnen das Blut, Sie bluten stärker, und ein Teil der Farbe wird ausgespült. Nehmen Sie Blutverdünner auf ärztliche Verordnung, sprechen Sie vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Soll ich vor dem Tattoo-Termin etwas essen?

Ja, essen Sie vor dem Tattoo-Termin etwas, damit Ihr Kreislauf auch bei Schmerzen stabil bleibt. Bringen Sie außerdem eine Flasche Wasser mit. Bei einem großen Motiv mit langer Sitzung gehört auch etwas zu essen in die Tasche.

Kann ich mich mit einer Erkältung tätowieren lassen?

Nein, mit einer Erkältung oder Grippe lassen Sie sich besser nicht tätowieren. Die Krankheit belastet die Abwehr, und das Risiko einer Wundinfektion steigt. Ein seriöses Studio schickt Sie in diesem Fall nach Hause, verschieben Sie den Termin also rechtzeitig.

Muss ich die Stelle vor dem Tattoo selbst rasieren?

Nein, die Stelle für das Tattoo rasiert der Tätowierer mit einem Einmalrasierer. Rasieren Sie sich vorher selbst, riskieren Sie kleine Verletzungen genau dort, wo gestochen wird. Waschen Sie die Haut am Morgen nur frisch und cremen Sie sie nicht ein.

Welche Jahreszeit eignet sich für einen Tattoo-Termin?

Für einen Tattoo-Termin eignen sich Herbst, Winter und Frühling besser als der Sommer. Im Sommer schwitzen Sie mehr und wollen baden, und beides verträgt ein frisches Tattoo schlecht. In den ersten etwa 2 Wochen sind Baden und Schwimmen tabu.

Quellen und Methodik

Quellen und Lizenzen

  1. Checkliste vor dem Termin, Stand Mai 2023, Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Informationsangebot Safer Tattoo,
  2. Safer Tattoo, Sichergehen, Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit,
  3. Safer Tattoo, Für Einsteiger, Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit,
  4. Tattoos und Gesundheit, Stand 4. Januar 2024, Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs,
  5. Schutzimpfung gegen Tetanus, Häufig gestellte Fragen und Antworten, Stand 14. Juli 2025, Robert Koch-Institut,

Einsatz von Sprachmodellen

Eine KI hat die wiederkehrenden Sätze auf den Seiten formuliert, die Ratgeber und das Glossar mitgeschrieben, Quellen gesucht und die Bilder erzeugt. Die Texte werden vor der Veröffentlichung gelesen und die Zahlen an den Quellen geprüft. Name, Adresse und Kontaktdaten der Studios stammen dagegen unverändert aus OpenStreetMap. Sie verarbeitet ein festes Programm und keine KI.

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Stand dieser Angaben: 4. Oktober 2026.